TherapiePraxis

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Vertiefungsseminar

T h e r a p i e P r a x i s

Ausgewählte Aspekte in Theorie und Praxis der personalen,
existenziell ausgerichteten Psychotherapie

 

(Schwerpunktthema 2018: Die Anamnese und das therapeutische Gespräch)

 

 

 

Diese fortlaufende, einmal jährlich stattfindende Gruppe dient der vertiefenden therapeutischen Weiterbildung, der praktischen Übung und der Arbeit am Einzelfall. Sie richtet sich vor allem an ehemalige TeilnehmerInnen an Ausbildungskursen der Schule.

 

Z i e l s e t z u n g

 

Ziel ist die Vertiefung der persönlichen und therapeutisch-fachlichen Kompetenz und die Erweiterung des Methodenrepertoires durch das praktische Üben im Einzel- und Gruppensetting. Ferner können in der Gruppe Praxisfälle und –situationen supervisorisch bearbeitet werden.

 

Besonderes Gewicht legen wir in diesem Kurs auf die Ausbildung der TherapeutInnenpersönlichkeit im Sinne eines Reifens als Person. Nur so können wir den Herausforderungen gerecht werden, die ein personaler und beziehungsorientierter Therapieansatz an uns stellt.

 

Die Probleme, deretwegen Menschen zu uns als existenziell ausgerichtete Therapeuten und Therapeutinnen kommen, gehen erfahrungsgemäß über alle psychologisch und methodisch aufzufangenden Zusammenhänge hinaus. Solche Menschen können nur im Raum entfalteter Zwischen-Menschlichkeit einen Wandlungsprozess durchlaufen und dabei heilen und genesen. In einer personalen therapeutischen Beziehung sind wir nicht ‚Behandler‘ oder ‚Trainer‘, sondern ‚gemeinsam Reisende‘ (Yalom). Dabei leben wir ein Stück Leben mit unseren Klienten mit, nehmen jedes Moment dieses Lebens mit dem anderen ganz ernst, nehmen ihn dabei auch in unsere eigene Geschichte hinein. Eine Verfasstheit zu üben, die uns zu dieser Art des therapeutischen Arbeitens befähigt, ist eine lebenslange Aufgabe.

 

Aus einem Interview mit Irvin Yalom:  Frage: Welches ist das wertvollste Instrument des Therapeuten?     Antwort: „Sein eigenes Selbst. (…) Therapeuten müssen ihre eigenen neurotischen Punkte bearbeiten; sie müssen lernen, Rückmeldungen zu akzeptieren, ihre eigenen blinden Flecken aufzuspüren und sich so zu sehen, wie andere sie sehen; sie müssen lernen, ihre Wirkungen auf andere einzuschätzen und anderen ein präzises Feedback geben. (..)„Die Selbsterforschung ist ein lebenslanger Prozess, und ich empfehle, , sie so gründlich und lange wie möglich und in vielen verschiedenen Lebensstadien durchzuführen.“

 

S t r u k t u r  d e s  K u r s e s

 

Dieser Kurs besteht im Wesentlichen aus folgenden Komponenten:

 

* Vertiefende Weiterbildung zum Schwerpunktthema (Referat und Diskussion, phänomenologisches

   Forschen)

* Selbststudium

* Therapiepraktisches Üben in der Dyade

* Fallbesprechungen und Supervision.

 

T e r m i n   2 0 1 8 :

Fr, 30.11, 9.30h – So, 2.12., 13.00h

 

 

Ort: Der Kurs finden statt im Gruppenraum des Bildungshofs Preißinger, einem bäuerlichen Seminarhaus im Landkreis Unterallgäu. Anschrift: 87782 Oberegg, Obere Hauptstr. 55, Tel. 08269 – 1047. Email: marlene.preissinger@web.de

 

Unterkunft, Verpflegung: Unterkunft im Bildungshof Preißinger möglich in einfachen Zwei-, Drei- und Mehrbettzimmern mit Verpflegung oder in Einzelzimmern/Ferienwohnungen in der nahen Umgebung, die von Frau Preißinger vermittelt werden. Für die Buchung der Unterkunft sind die TeilnehmerInnen selbst zuständig.

 

Anmeldung (mit dem Anmeldeformular):Exist-Therapieschule, Postf. 1620, D-86819 Bad Wörishofen / Email: info@exist-schule.de oder info@schule-fuer-naturtherapie.de

 

Teilnahmegebühr: 320.-€

 

Kursleitung: Dr. Wernher P. Sachon

 

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Anmeldeformular zum Download

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